Checkliste: Entscheidungshilfe für die Auswahl Ihrer Datenschutzsoftware
Datenschutz ist komplex – Ihre Software sollte es nicht sein. Diese Checkliste hilft Ihnen, Anforderungen und Auswahlkriterien strukturiert festzuhalten, damit Sie eine Lösung finden, die im Alltag funktioniert und auditfähig dokumentiert.
Warum sich die Auswahl von Datenschutzsoftware oft zieht
Datenschutz betrifft alle Unternehmen – unabhängig von Größe oder Branche – und soll heute nicht nur DSGVO-konform, sondern auch effizient gemanagt werden.Die Checkliste bringt Struktur in die Softwaresuche: Sie hilft, Stakeholder einzubinden und eine klare Anforderungsliste zu erstellen – statt in Features und Marketingversprechen stecken zu bleiben.
Für wen ist Datenschutzsoftware (und diese Checkliste) geeignet?
Die Checkliste ist hilfreich, wenn mehrere Personen mit der Lösung arbeiten (z. B. Datenschutz, IT, Compliance, Fachbereiche) und Sie Datenschutzprozesse:
- zentral dokumentieren,
- transparent abbilden,
- effizient steuern und
- so weit wie möglich standardisieren möchten.
Sie passt sowohl für KMU mit internem Datenschutzbeauftragten als auch für externe Datenschutzbeauftragte, die Kundenprozesse im Blick behalten wollen.
Was Sie im PDF zur Datenschutzauswahl bekommen
- Die 6 wichtigsten Kriterien für die Softwaresuche (als Entscheidungshilfe)
- Eine klare Orientierung, welche Kriterien „Muss“ sind und was optional bleiben kann
- Hinweise, welche Funktionen für effizientes Datenschutzmanagement in der Praxis besonders relevant sind (z. B. VVT, TOMs, DSFA, Datenschutzverletzungen, Schulungen)
Datenschutzsoftware auswählen: Kriterien-Check auf einen Blick
Tipp: Legen Sie vor dem Anbieter-Vergleich fest, welche Punkte Muss sind – und welche nur „nice to have“.
Funktions-Must-haves: Wenn Datenschutz wirklich effizient werden soll
Je nach Unternehmen sind nicht alle Module gleich wichtig. In vielen Setups helfen besonders diese Funktionen:
- (Automatisiertes) Datenschutzaudit
- Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT)
- Technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs)
- Datenschutzverletzungen bearbeiten & dokumentieren
- Mitarbeiterschulungen durchführen
- Risikobewertung & Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA)
- Individuelle Prozesse + Datenschutzmaßnahmenplan
So nutzen Sie die Checkliste (kurz & praxisnah)
- Stakeholder festlegen: Wer arbeitet später wirklich in der Software (Datenschutz, IT, ggf. Fachbereiche)?
- Muss-/Kann-Kriterien definieren: Nutzt die 6 Kriterien als Rahmen.
- Anforderungsliste erstellen: Prozesse + Must-have-Funktionen + Reporting/Transparenz.
- 3 Anbieter gleich bewerten: Gleiche Fragen, gleiche Skala – sonst wird’s unfair (und endlos).
Wie Proliance Sie unterstützen kann
Wenn Sie Datenschutz nicht nur dokumentieren, sondern im Alltag effizient steuern möchten, lohnt sich eine Datenschutzplattform, die Workflows, Status-Transparenz und Maßnahmenableitung zusammenbringt. Proliance 360 ist ein Beispiel für eine vorkonfigurierte Lösung mit Workflows, Compliance Score, Risikoanalyse, automatisierter VVT-Erstellung und Maßnahmenvorschlägen.
Sie haben noch Fragen? Wir haben die Antworten
Achten Sie darauf, wo die Daten gespeichert werden. Die Checkliste empfiehlt bei Cloud-Lösungen Serverstandort in Deutschland sowie eine ISO-Zertifizierung der Server als Prüfpunkte im Auswahlprozess.
Typische Must-haves sind u. a. VVT, TOMs, Dokumentation von Datenschutzverletzungen, Mitarbeiterschulungen sowie Risikobewertung/DSFA und ein Maßnahmenplan. Welche davon für Sie „Muss“ sind, hängt von Prozessen und Stakeholdern ab.
Sie ist eine Entscheidungshilfe, um Anforderungen an Datenschutzsoftware strukturiert festzuhalten und Anbieter anhand klarer Kriterien zu prüfen. Im Fokus stehen u. a. Benutzerfreundlichkeit, Effizienz, Transparenz/Reporting, Funktionen, Rechtssicherheit und Kundenservice.













